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Impfungen – immer gut geschützt

 

Wo liegt denn jetzt der Impfausweis?

 

Bei unseren Kindern achten wir immer wieder auf einen ausreichenden Impfschutz. Im Erwachsenenalter wird vielleicht der Tetanusschutz mal aufgefrischt, sonst sind die Impfungen selten ein Thema. Aber auch Erwachsenen wird empfohlen, den eigenen Impfschutz regelmäßig prüfen zu lassen, spätestens alle 10 Jahre.

Lassen Sie sich auf jeden Fall hierzu von Ihrem Arzt beraten!

Welche Impfungen werden für Erwachsene empfohlen?

 

Das Immunsystem wird im Alter automatisch schwächer. Gerade ältere Menschen mit zusätzlichen chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Herzschwäche sowie lange bestehenden Lungen- oder Magen-Darmerkrankungen sind in diesem Falle besonders gefährdet. 

Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts empfiehlt, mindestens folgende Impfungen regelmäßig auffrischen zu lassen:

  • Tetanus

Das Tetanus-Bakterium kann durch kleine Hautverletzungen in den Körper gelangen. Der Impfschutz sollte alle 10 Jahre aufgefrischt werden (in Kombination mit Diphtherie und Pertussis möglich und sinnvoll).

  • Diphtherie

Diphtherie ist in unserer Umgebung wegen einer so genannten hohen „Durchseuchungsrate“ selten geworden. Nichtsdestotrotz kann eine Infektion schwerwiegende Folgen haben. Auch dieser Impfschutz sollte alle 10 Jahre aufgefrischt werden (wegen der guten Verträglichkeit in Kombination mit Tetanus und Pertussis sinnvoll).

  • Pertussis (Keuchhusten)

Insbesondere Säuglingen, kleinen Kindern und Menschen höheren Alters kann das Bakterium gefährlich werden. Charakteristisch sind krampfartige Hustenanfälle in bestimmten Abständen. Ältere Menschen sollten sich durch eine Auffrischimpfung (in Kombination mit Tetanus und Diphtherie) vor einer Infektion schützen. Besonders wichtig ist das, wenn Kontakt zu kleinen Kindern besteht.

  • Pneumokokken

Dieses Bakterium ist für die meisten Lungenentzündungen verantwortlich, die besonders bei älteren Menschen und Patienten mit chronischen Krankheiten kompliziert verlaufen können. Allen Personen über 60 Jahren wird die Impfung empfohlen Polysaccharidimpfstoff: Pneumovax). Diese muss in der Regel nur einmal durchgeführt werden. 

  • Influenza (Grippe)

Die echte Virusgrippe kann für immungeschwächte, selbst für sonst gesunde Menschen schwere Komplikationen nach sich ziehen. Personen über 60 Jahre sowie Patienten mit chronischen Erkrankungen sollten sich jedes Jahr im Herbst impfen lassen, um in der Grippesaison gut geschützt zu sein.

  • Gürtelrose (Herpes zoster) / Windpocken (Varizella Zoster)

Man geht davon aus, dass die meisten Menschen ab einem Alter von 50 Jahren im Verlauf Ihres Lebens die Windpocken durchgemacht haben. Nicht immer mit den typischen Krankheitszeichen.
Die Herpes Viren können sich aber in den Nervenzellen des Körpers verstecken und im Rahmen verschiedener Stresssituationen, wie Infekte und Schwäche des Immunsystems, wieder aktiv werden.
Hierdurch können die bekannten schmerzhaften Ausschläge („die Gürtelrose“) entstehen, die im Verlauf, auch nach Ausheilung des Ausschlages, zu lang andauernden Schmerzzuständen führen können.
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  • Impfungen für Reiselustige

Auch wer gerne reist sollte an seinen Impfschutz denken, nicht nur an die regelmäßig einzunehmenden Medikamente. In die Reiseplanung sollten auch Überlegungen einer evtl. notwendigen, speziellen Impfung einfließen. Dies sollte in Absprache mit einem Arzt geprüft werden.
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Personen, die viel in der Natur und in einem FSME-Risikogebiet unterwegs sind, sollten zusätzlich beim Arzt erfragen, ob eine FSME-Impfung zu empfehlen ist



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