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Künstliche Intelligenz (KI) in der Darmkrebsvorsoge

Artikel veröffentlicht am 1. April 2024

veröffentlicht am 1. April 2024

Die Diagnose Darmkrebs wird jährlich bei etwa 158 Menschen von 100.000 Menschen in Deutschland gestellt, die älter sind als 55 Jahre sind. Darmkrebs ist bei Männern die dritthäufigste und bei Frauen die zweithäufigste Tumorerkrankung. Rauchen und Übergewicht sind die höchsten Risikofaktoren für Darmkrebs.

Bewegungsmangel und eine ballaststoffarme Ernährung mit einem hohen Anteil an rotem Fleisch sowie verarbeiteten Fleisch- und Wurstwaren erhöhen das Risiko ebenfalls. Männer sind statistisch gesehen häufiger von Darmkrebs betroffen als Frauen.

DARMKREBS ERKENNEN

Ihr Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, ist höher, wenn

• Sie rauchen
• Sie regelmäßig Alkohol trinken
• Sie Übergewicht haben
• Sie sich zu wenig bewegen
• Sie sich ballaststoffarm ernähren und viel Fleisch oder Wurstwaren essen
• Sie an einer schweren und langwierigen Entzündung der Dickdarmschleimhaut (Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn) erkrankt sind
• In Ihrer Familie bereits Darmkrebs aufgetreten ist, besonders wenn Ihre Verwandten jünger als 45 Jahre alt waren, als sie krank wurden
• Sie an anderen Krebsarten (zum Beispiel Magen-, Blasen-, Haut-, Gebärmutterschleimhaut- oder Eierstockkrebs) erkrankt sind

Sie selbst oder direkte Verwandte Dickdarmpolypen hatten oder haben. Bestimmte Formen dieser Dickdarmpolypen (sogenannte adenomatöse Polypen) werden als Vorstufe von Dickdarmkrebs angesehen

Nicht alle Polypen sind optische einfach zu erkennen. Um jedoch auch diese, insbesondere bei der Darmspiegelung, detektieren zu können, arbeiten wir in der Praxis mit künstlicher Intelligenz, um Darmspiegelungen noch effektiver und sicherer zu machen.

Hierzu nutzen wir das DISCOVERY™-System von Pentax. Es kann bei der Erkennung unauffälliger Läsionen unterstützen und lenkt die Aufmerksamkeit gezielt auf potenzielle Läsionen. Somit ist die Wahrscheinlichkeit auch diese unauffälligen Polypen zu erkennen, bis zu 26% höher als ohne „künstliche Intelligenz“.

Dennoch ist die „künstliche Intelligenz“ nur eine Unterstützung in der Endoskopie und ersetzt nicht die langjährige Erfahrung des endoskopierenden Arztes.

Wir freuen uns, Ihnen diese innovative Technik in unserer Praxis anbieten zu können.

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zum Schutz chronisch erkrankter oder immungeschwächter Mitpatienten, bitten wir, das Tragen der Masken im Wartebereich, auf freiwilliger Basis, beizubehalten.

Bei akuten Symptomen, wie Husten und/oder Fieber rufen Sie bitte in unserer Praxis an, bevor Sie sich persönlich vorstellen. Somit können wir im Vorfeld den begründeten Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besprechen und entsprechende Maßnahmen einleiten.

Bei weiteren Fragen nehmen Sie bitte gerne Kontakt zu uns auf.
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