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Kleiner Apfel – große Wirkung

Es gibt es ein altbekanntes Sprichwort: „Ein Apfel am Tag und der Arzt bleibt erspart““.

Tatsächlich hat sich eine Studie hiermit befasst, um den wortwörtlichen Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Demnach gibt es einen Zusammenhang zwischen dem regelmäßigen Apfelgenuss und einer besseren Gesundheit. So ganz konnte diese Weisheit aber nicht bestätigt werden.

Die Grunderkenntnis aus der Studie: Ob mit oder ohne Apfel sind Arztbesuche gleich oft notwendig.
„Ein Apfel am Tag“ erspart den Arzt also doch nicht wirklich. Immerhin konnte aber festgestellt werden, dass die täglichen Apfelesser im Schnitt weniger verschreibungspflichtige Medikamente nehmen mussten und, dass der Genuss auch eine präventive Wirkung hat. Viele weitere wissenschaftliche Untersuchungen konnten jedoch immer wieder bestätigen, dass eine Ernährung mit ausreichend Obst und Gemüse, das Risiko für das Entstehen von chronischen Krankheiten deutlich mindern kann. Vielleicht erspart der Apfel also nicht die Arztgänge, aber vielleicht kann man sie herauszögern.

Der Grund für diese genannte präventive Wirkung von Obst und Gemüse liegt im hohen Gehalt der sog. sekundären Pflanzenstoffe verborgen. Dazu gehören beispielsweise die Polyphenole, die Flavonoide und die Carotinoide – allesamt starke Antioxidantien mit entzündungshemmender Wirkung. Tatsächlich zeigten einige epidemiologische Studien Zusammenhänge zwischen dem Verzehr von Äpfeln und einem verminderten Risiko für chronische Lungenerkrankungen, Diabetes und Herz-Kreislauf-Störungen. Außerdem kann der Genuss zur Sanierung der Darmflora beitragen und kognitive Fähigkeiten fördern. Allerdings variiert die Zusammensetzung der wirksamen Substanzen je nach Apfelsorte sehr stark. Außerdem hat die Lagerung Auswirkung auf den Phytochemikaliengehalt. Noch mehr, eher kontraproduktive, Auswirkungen, hat die Verarbeitung zu Kompott, Apfelmus oder zu gekochten Säften. Kochen sollten Sie Äpfel daher nie.

Eine Wohltat für den Darm

Der Einfluss von Äpfeln auf den Darm ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen einer der Hauptgründe, warum Äpfel so gute Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Danach scheint es einen positiven Einfluss auf die Darmflora zu geben. Über die Darmflora wird ein Großteil des Immunsystems reguliert. So kann ein „immungesunder“ Darm Krankheiten abwehren. Äpfel liefern einerseits Nahrung für die Darmflora und sorgen andererseits für eine gute Regeneration und Pflege der Darmschleimhaut.

Alte Apfelsorten sind gesünder

Polyphenole benötigt der Apfel, um sich vor Pilzinfektionen und Insektenbefall zu schützen. Diese finden sich gerade bei alten Apfelsorten. Man geht davon aus, dass Äpfel mit herbem Geschmack, die also einen höheren Gerbstoffanteil haben, auch mehr Polyphenole enthalten. Zu den herben Apfelsorten gehören beispielsweise der Boskoop und der Cox Orange, die Renetten, die Goldparmäne und die Gewürzluiken. Gleichzeitig sind diese Äpfel natürlich auch viel seltener mit Spritzmittelrückständen belastet.

Viele Spurenelemente und Vitamine

Ein durchschnittlich großer Apfel besitzt über 30 Vitamine (Provitamin A, Vitamine B1, B2, B6, E) und Spurenelemente, 100 bis 180 Milligramm Kalium und viele andere wertvolle Mineralstoffe wie Phosphor, Kalzium, Magnesium oder Eisen. Außerdem hat er einen hohen Wassergehalt und wenig Kalorien.

In der Schale befindet sich, im Vergleich zum Fruchtfleisch, bis zu siebenmal mehr Vitamin C. Sogar das Kerngehäuse ist noch wertvoll: Es enthält Jod.

Also: „Ein Apfelgenuss hält den Körper in Schuss“

Literaturquelle: www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/obst-fruechte/apfel



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