Tinnitus

Tinnitus

Tinnitus – eine häufige, aber oft unterschätzte Belastung
Eine neue erfolgreiche Therapiealternative aus Österreich!

Tinnitus zählt zu den häufigsten Beschwerden im HNO-Bereich. Viele Menschen erleben ihn zumindest vorübergehend, doch für einen beträchtlichen Teil wird er zur dauerhaften Belastung. Der wahrgenommene Ton – Pfeifen, Rauschen, Brummen oder Klopfen – entsteht nicht durch eine äußere Schallquelle, sondern wird im Hörsystem selbst erzeugt. Für Betroffene kann dies zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führen.

Ursachen: vielfältig und nicht immer eindeutig
Die Entstehung von Tinnitus ist komplex, und häufig spielen mehrere Faktoren zusammen. Zu den häufigsten Ursachen gehören:

1. Probleme der Halswirbelsäule und Kiefermuskulatur

  • Verspannungen oder Fehlhaltungen
  • Bruxismus (Zähneknirschen)
  • Dysfunktionen des Kiefergelenks (CMD)

2. Stress

  • Psychische Anspannung gilt als einer der stärksten Verstärker – und mitunter auch als Auslöser – des Tinnitus.

3. Innenohrschäden

  • Lärmbelastung (Beruf, Freizeit, Kopfhörer)
  • Alterungsprozesse des Innenohrs
  • Hörsturz
  • Durchblutungsstörungen des Innenohrs

4. Metabolische und Kreislaufbedingte Faktoren

  • Bluthochdruck oder Blutdruckschwankungen
  • Stoffwechselerkrankungen (z. B. Schilddrüse, Diabetes)

Oft bleibt die Ursache unklar, was für Betroffene zusätzlich verunsichernd ist.

Beeinträchtigung der Lebensqualität
Tinnitus ist weit mehr als ein Ohrgeräusch. Er beeinflusst viele Bereiche des alltäglichen Lebens, besonders wenn er dauerhaft oder stark ausgeprägt ist.

Herzklopfen und innere Unruhe
Das ständige Geräusch kann das vegetative Nervensystem überreizen. Viele Betroffene berichten über palpitationsartige Herzsymptome oder ein permanentes „Alarmgefühl“.

Schlafstörungen
In ruhigen Umgebungen fällt der Ton stärker auf. Einschlafen und Durchschlafen werden dadurch erschwert, was wiederum die Belastung am Tag verstärkt.

Konzentrationsstörungen
Das Gehirn richtet ständig Aufmerksamkeit auf den störenden Ton. Arbeiten, Lesen oder Gespräche können dadurch deutlich anstrengender werden.

Verdauungsbeschwerden
Stress- und Anspannungskaskaden wirken sich häufig auch auf den Magen-Darm-Trakt aus – etwa in Form von Reizdarmsymptomen, Appetitlosigkeit oder krampfartigen Beschwerden.
Diese Begleiterscheinungen können eine Spirale entstehen lassen, in der die Belastung den Tinnitus verstärkt und umgekehrt.

Therapie – häufig ein langer Weg

Trotz intensiver Forschung gibt es bislang keine universell wirksame Behandlung, die den Tinnitus zuverlässig beseitigt. Die Therapie zielt daher meist darauf ab, die Wahrnehmung des Geräusches abzuschwächen und die Lebensqualität zu verbessern.

Aktuelle Ansätze:

  • Aufklärung und Beratung (Tinnitus-Counseling):
    Hilft, das Geräusch einzuordnen und die Belastung zu reduzieren.
  • Hörgeräte und Masker:
    Besonders hilfreich, wenn ein begleitender Hörverlust vorliegt. Sie verbessern das Hören und können den Tinnitus überdecken.
  • Verhaltenstherapie / Tinnitus-Retraining-Therapie (TRT):
    Ziel ist eine „Gewöhnung“ an den Ton, sodass er weniger störend empfunden wird.
  • Physiotherapie/Manuelle Therapie:
    Wenn muskuläre oder kieferbedingte Auslöser beteiligt sind.
  • Behandlung von Begleiterkrankungen:
    Blutdruck, Stoffwechsel, Stressreduktion und Schlafregulation können eine deutliche Verbesserung bewirken.

Trotz dieser Möglichkeiten bleibt die Erfolgsquote begrenzt, da Tinnitus sehr individuell ausgeprägt ist.

Wir freuen uns, Ihnen eine neue Therapiealternative vorstellen zu dürfen. Den

ForgTin-Bügel

Tinnitus Ohrgerät

ForgTin Ohrbügel sind ein CE-zertifiziertes Medizinprodukt, das zur Linderung von Tinnitus eingesetzt wird. Sie funktionieren durch nicht-invasive, sanfte Dauerstimulation von drei Bereichen um das Ohr herum, um Ohrgeräusche zu reduzieren und Stress, Kiefer- und Nackenverspannungen zu lindern. Die Bügel bestehen aus Edelstahl und Silikon und werden tagsüber getragen.

So funktionieren ForgTin Ohrbügel:

  • Nicht-invasive Stimulation: Die Bügel üben durch sanften Druck (sanfte Berührung) eine Dauerstimulation auf bestimmte Bereiche um das Ohr aus.
  • Reduktion von Ohrgeräuschen: Die Stimulation soll die Wahrnehmung von Tinnitus-Geräuschen verringern und kann bis hin zur Stille führen.
  • Behandlung von Begleitsymptomen: Neben Tinnitus können die Bügel auch bei damit verbundenen Beschwerden wie Kiefer- und Nackenverspannungen sowie Stress und Schlafproblemen helfen.
  • (Stoffe-)Material: Der Bügel ist aus Edelstahl und Soft-Touch-Silikon gefertigt.

Tragekomfort und Anwendung:

  • Die Ohrbügel sind einfach anzulegen und werden tagsüber getragen.
  • Sie sollen an (können an einem oder) beiden Ohren getragen werden.
  • Sie sind für Brillenträger und Menschen, die Hörgeräte tragen, geeignet.

Nachgewiesene Wirkung:

  • Studien und Anwenderberichte zeigen, dass ForgTin® nach einer Tragezeit von 6 bis 12 Wochen eine deutliche Reduktion der Tinnitus-Lautstärke und des damit verbundenen Stresses bewirkt.
  • Eine signifikante Reduktion der subjektiv empfundenen Kiefer- und Nackenverspannungen wurde ebenfalls berichtet.
  • Viele Nutzer berichten auch von einer Verbesserung der Schlafqualität.

Wir informieren Sie gerne in unserer Praxis über das Produkt

https://www.pansatori.com



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