Schlaf-Apnoe-Syndrom

Schlaf-Apnoe-Syndrom

Schnarcher nicht unversorgt lassen

Schlafbezogene Atemregulationsstörungen (SAS) sind nicht zu unterschätzen. Sie können chronische Entzündungen auslösen, den Blutdruck erhöhen, Rhythmusstörungen induzieren und eine koronare Herz-Krankheit (KHK) verschlechtern. Hierzu hatten wir bereits 2023 einen Artikel auf unserer Seite veröffentlicht.

In einer aktuellen deutschen Studie lag die Prävalenz für eine obstruktive Schlafapnoe (OSA) mit relevanten „Atemaussetzern“ bei 21 % und stieg mit dem Alter an. In Deutschland sind insgesamt ca. 1-2 % der Frauen und 2-4 % der Männer im mittleren Lebensalter vom OSAS (obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom) betroffen, also etwa 800.000 Menschen.

Nur bei einem Bruchteil dieser Menschen ist die Erkrankung bekannt und kann deshalb auch nur schlecht behandelt werden, um schwere Folgeerkrankungen zu verhindern.

Untersuchte Patienten mit KHK und SAS wiesen zum Beispiel höhere Konzentrationen von Entzündungsmarkern (C-reaktives Protein, CRP) auf, als Patienten mit KHK allein. Bei Patienten mit höheren Entzündungsmarkern war die Schwere der Atemstörungen ausgeprägter. Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren sollten also konsequent auf das Vorliegen einer Schlafapnoe untersucht werden.

Welche Beschwerden macht ein Schlaf-Apnoe-Syndrom?

  • Durchschlafstörungen
  • Tagesmüdigkeit, Einschlafneigung am Tag, Sekundenschlafattacken, Kopfschmerzen
  • Mundtrockenheit beim Erwachen
  • nächtliches Schwitzen und Wasserlassen
  • Konzentrationsstörungen bis hin zu Gedächtnisstörungen
  • depressive Verstimmung, Impotenz

Wie kann ein Schlaf-Apnoe-Snydrom diagnostiziert werden?

Hier hilft eine sogenannte „ambulante Schlafapnoe-Diagnostik“, mittels eines tragbaren Gerätes, welches in unserer Praxis zur Verfügung steht. Das Polygraphie-Gerät zeichnet dann über Nacht folgende Körperfunktionen auf:

  • Puls
  • Sauerstoffgehalt des Blutes
  • Atemfluss
  • Schnarchgeräusche
  • Atembewegungen und Körperlage

Am nächsten Tag werden die Daten ausgewertet. Das Schlafen mit dem Polygraphie-Gerät funktioniert in der Regel problemlos.
Sollte sich der Verdacht bestätigen, erfolgt eine Überweisung in ein Schlaflabor, in dem der Patient meist in hotelähnlichen Einzelzimmern 2-3 Nächte zur weiteren Untersuchung verbringen sollte.

Quelle: Fan M et al. Eur Heart J 2019; pii: ehz849; DOI: 10.1093/eurheartj/ehz849

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